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Optimist*innen sind schöner und leben länger

Als ich von dieser Studie gehört habe, (siehe Studie: Optimisten leben länger), habe ich beschlossen, Optimistin zu sein. Eine schöne Definition gibt der Schauspieler Heinz Rühmann: „Ein Optimist ist ein Mensch, der alles halb so schlimm oder doppelt so gut findet.“ 

Als Organisationsentwicklerinnen haben Martina Friedl und ich uns gefragt, inwieweit das auch für Unternehmen, Konzerne und Firmen gilt. Ist die optimistische Organisation möglich, vielleicht sogar eine Notwendigkeit oder eine Utopie?

Gemeinsam mit mehreren Kund*innen und Interessierten machten wir uns auf die Suche nach dem Kern von Optimismus in Organisationen und fanden ihn im so genannten Purpose, zu Neudeutsch, dem Sinn. Schauen Sie einmal in die Statuten oder die Gründungsurkunden Ihres Vereins oder Ihres Betriebs. Fast immer ist im ersten Paragrafen der Sinn zu finden. Bei den Sparkassen in England des beginnenden 19. Jahrhundert etwa zeigt sich das deutlich: sie wurden als „saving banks“ für Arbeiter*innen gegründet und deren Möglichkeit zur Vorsorge für Notfälle. Falls Sie den Film Barbie gesehen haben, hier wurde der Purpose dieser Firma angesprochen: „We exist to inspire the limitless potential in every girl.“ Das sind doch sehr optimistische Fundamente, auf denen diese Firmen und Branchen gegründet sind.

Bei unserem Frühstücks-Salon am 17. Oktober 2024 berichteten Führungskräfte, dass sie Optimismus aus dem eigenen Team schöpfen. Wer Gemeinschaft, Austausch, ein Miteinander hierin findet, fühle sich zufriedener und sei arbeitsfähiger, so die Aussagen. Interessant ein Aspekt, der von einer Organisation aktiv betrieben wurde: der Aufbau einer „internen Klagemauer“, um den Pessimismus aufzuhalten. Bei der aktuellen digitalen Transformation würde viel Ärger bei User*innen aufkommen, die von eigens geschulten Personen aufgefangen und deren Gefühle kanalisiert werden.

Auf der Individual-Ebene vielfach bekannt und erprobt das Konzept von Steven Covey „Circle of Influence“ – nachzulesen hier > „7 Habits of Highly Effective People“ (auf Deutsch „Die 7 Wege zur Effektivität“). Covey beschreibt hier die Chance jeder Person – egal ob Mitarbeiter*in oder in Führungsverantwortung – den Blick bewusst zu wenden: von Dingen, über die wir keine Kontrolle haben bzw. nicht in unserem Einflussbereich stehen hin zu Dingen, die wir kontrollieren oder ändern können. Ganz nach einem frühen Gelassenheitsgebet oder Stoßseufzer, der lautet: „Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

Dass Innovationsfähigkeit und Optimismus zusammenhängen, diese Hypothese bestätigen Studien noch nicht. Innovativ können optimistische wie pessimistische Firmen sein, heißt es doch: die Optimist*innen erfanden das Flugzeug, die Pessimist*innen den Fallschirm.

Wieder im bewährten Online-Format zwischen 8:30 und 9:45 mit Gerhild Deutinger und Martina A. Friedl. Diesmal widmen wir uns dem Thema Führungskultur. Einladung folgt.
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© Alexander Brenn

Sara Piatek

Gute Beratung braucht zunächst eine genaue Diagnose. Sara Piatek verbindet bei impulsbüro. sozialwissenschaftliche Methodik mit dem Blick für organisationale Zusammenhänge: von Kompetenzanalysen über Mitarbeiter*innen-Befragungen bis hin zu ethnographischen Beobachtungen und Situationsanalysen. Mit dieser Basis begleitet sie Beratungsprozesse, Klausuren und Workshops. Als Organisationssoziologin liegt ihr Schwerpunkt auf der internen Kultur und den Beziehungsdynamiken, die Zusammenarbeit und Führung in Organisationen prägen.

Mag.a Eva de Wilde

Heilpädagogin, psychosoziale Beraterin, zertifizierter Life Coach und traumasensible Prozessbegleiterin. Der Schwerpunkt ihrer aktuellen Arbeit liegt in der Begleitung von Frauen in körperlichen, seelischen und persönlichen Veränderungsprozessen. In ihrer Arbeit verbindet sie fachliche Kompetenz mit persönlicher Tiefe und einem feinen Verständnis für die Auswirkungen von biografischen Prägungen und anhaltenden Belastungen im Zusammenhang weiblicher Lebensrealitäten. Bei uns im impulsbüro. begleitet Sie Frauen als einfühlsame Gesprächspartnerin bei beruflichen Übergängen und neuen Lebensabschnitten. Dabei stehen die respektvolle und individuelle Begleitung jeder einzelnen Person im Mittelpunkt.

Mag.a Isabella Hafner

Isabella Hafner begleitet seit 2013 Projekte an der Schnittstelle Mensch, Organisation und technischer Umsetzung. Ihre Erfahrung umfasst die operative Planung internationaler Rollouts ebenso wie die Führung interdisziplinärer Teams in der Softwareentwicklung. Sie verfügt über fundierte Kenntnisse in der Einführung agiler Strukturen und Tools sowie in der Begleitung KI-gestützter Projekte. Sie ist diplomierte Kommunikationstrainerin und Mentaltrainerin.
© Katharina Schiffl

Mag Alois Schrems

Steht für umfassende und systemisch geprägte Strategie- und Prozessberatung. Der Volkswirt bringt mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Industrie, bei Sozialpartnern und in Behörden ein, ist Absolvent der Hochschule St.Gallen / Certified Strategic Management und begleitet Kunden bei Change Management Prozessen, im Redesign von Abläufen und bei der Neuausrichtung ihrer Geschäftstätigkeit. Seine Leidenschaft liegt im Aufbau von CSR-Prozessen.
© Ina Manuguerra

Dr.in Martina A. Friedl

Dr.in Martina A. Friedl ist promovierte Chemikerin, Unternehmensberaterin, zertifizierte Erwachsenenbildnerin und Coach. Zusätzlich absolvierte sie eine Weiterbildung in systemischer Organisationsberatung und ist systemische Psychotherapeutin.
© Anna Fichtner

Sabine Bertassi

Sabine Bertassi hat sich auf die Stimme spezialisiert. Als ausgebildete Sängerin kennt sie alle Facetten der Stimme, aber auch die vielen Anwendungsbereiche außerhalb der Bühne, in der eine gut-sitzende Stimme, professionelles Auftreten und eine kongruente Botschaft entscheidend sind. Sie war jahrelang als Personalentwicklerin und im Tourismus tätig. Im impulsbüro. trainiert sie Führungskräfte bei Auftritten und coacht Kunden, die sich beruflich neu orientieren möchten. Mehr über sie unter www.articolare.at.

Magdalena May, MSc

Ist Arbeits- & Organisationspsychologin. Als Graphic Facilitator glaubt sie vor allem an die Kraft von Bildern und bringt mit Strich und Farbe nicht nur kreative Anregung sondern auch Informationsverdichtung und Struktur. Die ausgebildete Agile Coach begleitet Teamprozesse vor allem mit gruppendynamisch geschultem Blick und Feingefühl. Zudem ist sie in der Forschung tätig und publiziert zu Themen rund um die Arbeit der Zukunft und die Rolle von Technologie & Robotik.
© Manfred Baumann

Gabriele Strodl-Sollak, MA

Kommunikation beginnt, wenn man auf den anderen zugeht. Es gibt wenige Berater, die diese Fähigkeit in gleicher Perfektion ausüben wie Gabriele Strodl-Sollak, die 2006 das Unternehmen Sollak Kommunikationsarchitekten gegründet hat. Zuvor war Gabriele Strodl-Sollak Pressesprecherin bei einem bekannten Unternehmensberater und Consulter einer namhaften PR-Agentur. Spezielle Ausbildung in Diversity Management.
© Katharina Schiffl

Mag.ª Gerhild Deutinger

Gründerin und Geschäftsführerin von impulsbüro.
Es gibt sie, die optimale Kommunikation: mit diesem Ziel hat Gerhild Deutinger 2007 impulsbüro. gegründet. Zuvor war die gebürtige Salzburgerin als Pressesprecherin im regierungsnahen Umfeld und bei Medien tätig. Sie hat im Generali-Konzern mehrere Jahre Medien und Vorstände betreut und als Senior Consulter einer großen Agentur CEOs und Kommunikationsverantwortliche beraten. Spezielle Ausbildungen für systemische Organisationsberatung, Leadership und Kreativitätstechniken. Mehr über Gerhild Deutinger finden Sie hier