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Steckt das Übergangs-Management in den Kinderschuhen?

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Ein 3-Schritte-Plan, um das Generationen- und Übergangs-Management einer Organisation rasch und mit Effekt zu entwickeln.

Das Recruiting sucht. Oftmals sind in Konzernen hunderte Stellen gleichzeitig ausgeschrieben. Die Personalrechtsabteilung setzt die Verträge jener auf, die kommen. Die Führungskräfte kümmern sich um das Onboarding der Neuen. Die Personalentwicklung sichtet Talente, der Betriebsrat sorgt sich um altersgerechte Arbeitsplätze und die Finanzabteilung berechnet Planstellen. Manchmal existiert auch eine Stelle für das Wissensmanagement und eine Diversitätsbeauftragte: Viele Stellen rund um das Thema Mensch in der Organisation.

Für ein gelingendes Generationen- und Übergangs-Management sind gerade diese vielen Stellen das größte Hindernis. Denn das Thema ist eine Querschnittsmaterie, die nicht nur wie ein Puzzle betrachtet werden kann, sondern eine Gesamtbetrachtung braucht. Neben der nun modernen „Employer Journey“, also dem Weg des Mitarbeitenden vom ersten Arbeitstag bis zum Ausscheiden, braucht es den Blick aus der Strategiebrille: Welche Mitarbeitenden mit welchem Wissen und welchen Fähigkeiten können die Herausforderungen, der sich die Organisation stellen wird, am besten lösen? Welches Wissen braucht die Organisation langfristig und von welchem sollte sie sich besser trennen? Welche Kultur und welches Miteinander kann die Zukunft unterstützen und welche (vielleicht aktuell herrschendes) ist kontraproduktiv?

Wir empfehlen für ein gutes und funktionierendes Generationen- und Übergangs-Management drei strategische Schritte:

  • Erstens: Nominierung EINER verantwortlichen Stelle, die sowohl die HR-Kompetenz als auch Zugang zu Strategie- und Entwicklungs-Prozessen der Organisation hat.
  • Zweitens: diese Stelle soll die (und glauben Sie mir Daten gibt es!) verfügbaren Einzeldaten der Organisation bündeln und mit neuen Verfahren, wie etwa Simulationen anreichern. Es überrascht uns immer wieder, dass verschiedene Stellen uns Zahlen liefern für den Bedarf von Mitarbeitenden und für das Ausscheiden, dass Fluktuationen woanders erhoben werden als Anträge zu Bildungskarenzen. Selbst Mitarbeiter*innen-Zahlen werden tendenziell nur als FTE ausgewiesen statt lebensphasen-geprägt und nach Bedürfnissen.
  • Drittens: Auf Basis der Daten und des Wissens um die Weiterentwicklung der Organisation kann nun ein langfristiger strategischer Plan für Wissenssicherung, für Kulturarbeit, für Aufnahme- und Personal-Entwicklung verfasst werden.

Besonders dann, wenn Transformationen oder größere Eingriffe bevorstehen, brauchen Verantwortliche viel Wissen rund um ihre Mitarbeitenden: von jenen, die derzeit das Rad am Laufen halten und jenen, die bald in den Ruhestand gehen, sowie von jenen, die demnächst kommen sollen. Denn Veränderung geht nur mit den Menschen, die eine Organisation bilden. Julia Balogun, Lektorin für Strategic Management der Cranfield School of Management, hat einmal so ausgedrückt: „Change is about changing people, not organisations“

Balogun, Julia: Strategic change. Erschienen in Management Quarterly Part 10, Januar 2001.

Wieder im bewährten Online-Format zwischen 8:30 und 9:45 mit Gerhild Deutinger und Martina A. Friedl. Diesmal widmen wir uns dem Thema Führungskultur. Einladung folgt.
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© Alexander Brenn

Sara Piatek

Gute Beratung braucht zunächst eine genaue Diagnose. Sara Piatek verbindet bei impulsbüro. sozialwissenschaftliche Methodik mit dem Blick für organisationale Zusammenhänge: von Kompetenzanalysen über Mitarbeiter*innen-Befragungen bis hin zu ethnographischen Beobachtungen und Situationsanalysen. Mit dieser Basis begleitet sie Beratungsprozesse, Klausuren und Workshops. Als Organisationssoziologin liegt ihr Schwerpunkt auf der internen Kultur und den Beziehungsdynamiken, die Zusammenarbeit und Führung in Organisationen prägen.

Mag.a Eva de Wilde

Heilpädagogin, psychosoziale Beraterin, zertifizierter Life Coach und traumasensible Prozessbegleiterin. Der Schwerpunkt ihrer aktuellen Arbeit liegt in der Begleitung von Frauen in körperlichen, seelischen und persönlichen Veränderungsprozessen. In ihrer Arbeit verbindet sie fachliche Kompetenz mit persönlicher Tiefe und einem feinen Verständnis für die Auswirkungen von biografischen Prägungen und anhaltenden Belastungen im Zusammenhang weiblicher Lebensrealitäten. Bei uns im impulsbüro. begleitet Sie Frauen als einfühlsame Gesprächspartnerin bei beruflichen Übergängen und neuen Lebensabschnitten. Dabei stehen die respektvolle und individuelle Begleitung jeder einzelnen Person im Mittelpunkt.

Mag.a Isabella Hafner

Isabella Hafner begleitet seit 2013 Projekte an der Schnittstelle Mensch, Organisation und technischer Umsetzung. Ihre Erfahrung umfasst die operative Planung internationaler Rollouts ebenso wie die Führung interdisziplinärer Teams in der Softwareentwicklung. Sie verfügt über fundierte Kenntnisse in der Einführung agiler Strukturen und Tools sowie in der Begleitung KI-gestützter Projekte. Sie ist diplomierte Kommunikationstrainerin und Mentaltrainerin.
© Katharina Schiffl

Mag Alois Schrems

Steht für umfassende und systemisch geprägte Strategie- und Prozessberatung. Der Volkswirt bringt mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Industrie, bei Sozialpartnern und in Behörden ein, ist Absolvent der Hochschule St.Gallen / Certified Strategic Management und begleitet Kunden bei Change Management Prozessen, im Redesign von Abläufen und bei der Neuausrichtung ihrer Geschäftstätigkeit. Seine Leidenschaft liegt im Aufbau von CSR-Prozessen.
© Ina Manuguerra

Dr.in Martina A. Friedl

Dr.in Martina A. Friedl ist promovierte Chemikerin, Unternehmensberaterin, zertifizierte Erwachsenenbildnerin und Coach. Zusätzlich absolvierte sie eine Weiterbildung in systemischer Organisationsberatung und ist systemische Psychotherapeutin.
© Anna Fichtner

Sabine Bertassi

Sabine Bertassi hat sich auf die Stimme spezialisiert. Als ausgebildete Sängerin kennt sie alle Facetten der Stimme, aber auch die vielen Anwendungsbereiche außerhalb der Bühne, in der eine gut-sitzende Stimme, professionelles Auftreten und eine kongruente Botschaft entscheidend sind. Sie war jahrelang als Personalentwicklerin und im Tourismus tätig. Im impulsbüro. trainiert sie Führungskräfte bei Auftritten und coacht Kunden, die sich beruflich neu orientieren möchten. Mehr über sie unter www.articolare.at.

Magdalena May, MSc

Ist Arbeits- & Organisationspsychologin. Als Graphic Facilitator glaubt sie vor allem an die Kraft von Bildern und bringt mit Strich und Farbe nicht nur kreative Anregung sondern auch Informationsverdichtung und Struktur. Die ausgebildete Agile Coach begleitet Teamprozesse vor allem mit gruppendynamisch geschultem Blick und Feingefühl. Zudem ist sie in der Forschung tätig und publiziert zu Themen rund um die Arbeit der Zukunft und die Rolle von Technologie & Robotik.
© Manfred Baumann

Gabriele Strodl-Sollak, MA

Kommunikation beginnt, wenn man auf den anderen zugeht. Es gibt wenige Berater, die diese Fähigkeit in gleicher Perfektion ausüben wie Gabriele Strodl-Sollak, die 2006 das Unternehmen Sollak Kommunikationsarchitekten gegründet hat. Zuvor war Gabriele Strodl-Sollak Pressesprecherin bei einem bekannten Unternehmensberater und Consulter einer namhaften PR-Agentur. Spezielle Ausbildung in Diversity Management.
© Katharina Schiffl

Mag.ª Gerhild Deutinger

Gründerin und Geschäftsführerin von impulsbüro.
Es gibt sie, die optimale Kommunikation: mit diesem Ziel hat Gerhild Deutinger 2007 impulsbüro. gegründet. Zuvor war die gebürtige Salzburgerin als Pressesprecherin im regierungsnahen Umfeld und bei Medien tätig. Sie hat im Generali-Konzern mehrere Jahre Medien und Vorstände betreut und als Senior Consulter einer großen Agentur CEOs und Kommunikationsverantwortliche beraten. Spezielle Ausbildungen für systemische Organisationsberatung, Leadership und Kreativitätstechniken. Mehr über Gerhild Deutinger finden Sie hier